„Zugriff!“

Der Konflikt liegt blank

Bevor im Herbst 2017 ein weiterer Moabit-Krimi mit dem Kommissar Hajo Freisal beim Be.Bra-Verlag, Berlin, herauskommt, legt Bernd Mannhardt zwischendurch eine bitterböse Satire als E-Book vor.

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Der Nylonstrumpffabrikkollege unseres Helden manipuliert dessen Nylonstrumpfmaschine derart, dass sie „bloß noch Nylonstrümpfe mit Laufmaschen ausspuckt“.

Der Konflikt liegt blank und ist zugleich Programm dieser Shortstory, die bei BookRix, München, erschien: Der Sabotierte muss sich entscheiden, ob er gegen „die ausgemachte Sauerei“ aufbegehrt oder es sich doch besser auf der Opferbank „gemütlich macht“.

„Diese Geschichte war eine Überraschung für mich“, schreibt eine Leserin auf dem Portal Lovelybooks. Sie habe vom Autor „noch keine so nachdenkliche und ernste Geschichte gelesen“, die „natürlich gepaart“ sei „mit der Mannhardtschen Komik“.  Eine andere Leserin meint, dass diese Geschichte „sehr anschaulich, berührend und lesenswert“ sei: „Die ganze Entwicklung läuft wie ein Film ab“,  den Helden gewinne man „lieb und leide mit ihm“, weil man „die Ungerechtigkeit spürt“, die ihm widerfahren war. „Aber man möchte ihn doch aufstacheln, sich zu wehren, positive Wendungen und Entscheidungen zu treffen, um dem Untergang zu entgehen.“

Diese Geschichte vom Wollen und Nichtwollen bekam auf Lovelybooks fünf Sterne.

Eine Leseprobe steht >> hier

Ab Ende November 2016 ist auch das Hörbuch dazu auf allen Buch- und Hörbuchportalen als Download verfügbar. Spielzeit: 28 Minuten. Es liest Matthias Ernst Holzmann. „Als Sprecher des Hörbuches“, sagt Matthias Ernst Holzmann über die Produktion, „hat mich besonders der trockene Humor gereizt, mit dem Bernd Mannhardt ein durchaus ernstzunehmendes Problem vieler Menschen aufs Korn nimmt: Sich selbst als Opfer von Verhältnissen wahrzunehmen, anstatt als Gestalter des eigenen Lebens.“

Die Hörpobe steht >> hier

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Der Autor ist Mitglied der „ehrenwerten Gesellschaft“

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