Radio

Die Sendungen auf einen Blick

Kurzhörspiel | Westdeutscher Rundfunk Köln

Solowetz oder: Warte, warte nur ein Weilchen

Die Geschichte eines Mörders, der darauf wartet, von der Polizei verhaftet zu werden. Aber das Warten erweist sich als besondere Geduldsprobe insofern, als die Verbrechen verdammt gut eingefädelt wurden.

Sprecher: Volker Niederfahrenhorst, Günter Dybus | Regie: Josef Walimann. Produktion: WDR | Ursendung: 1991.

Abgedruckt in der Textsammlung „Spielverderber“.


Kurzhörspiel | Hessischer Rundfunk Frankfurt a. M.

Liesbeth ist tot

Der Anrufer bei der Nacht-Apotheke will seinem Gesprächspartner entlocken, wie er sich am besten umbringen könnte – weil: der Verlust der Liebsten scheint ihm unüberwindbar. Der Apotheker reagiert empathisch und erklärt einfühlsam, warum Selbsmord keine Lösung sei. Aber der Anrufer bleibt stur bei seinem Anliegen – und der Apotheker verliert zunehmend die Fassung.

Sprecher: Uwe Koschel, Walter Renneisen | Regie: Christian Gebert | Produktion: HR | Ursendung: 1994.

Abgedruckt in der Textsammlung „Spielverderber“.


Kurzhörspiel | Hessischer Rundfunk Frankfurt a.M.

Zwicks Mühle

Betriebsspionage ist nicht zuletzt in der Software-Industrie ein relevantes Thema. Der Spielesoftware-Markt ist bekanntlich heiß umkämpft. Deshalb setzt Software-Unternehmer Zwick bei Mitarbeitern auf vorbeugende Layolitätstests der etwas perfideren Art. Der Programmierer Heimlich ist einer der ersten Probanden. Beschuldigung und Verteidigung nehmen ihren meuchlerischen Verlauf.

Sprecher: Eva Gosciejewicz, Hermann Treusch, Edgar M. Boehlke | Regie: Peter Bongartz | Produktion: HR | Ursendung: 1994

Abgedruckt in der Textsammlung „Spielverderber“.


Kurzhörspiel | Hessischer Rundfunk Frankfurt a.M.

Talk light

Bekannte treffen sich zufällig in der U-Bahn. Sie werfen sich wortkarg Floskeln um die Ohren, heucheln Interesse am Gegenüber. So wollen sie die Dauer ihrer unfreiwilligen Zusammenkunft überbrücken. Ergebnis: Sinnentleerte Wortfetzen zerschneiden stickige Luft. Am Schluss drängt sich dem geneigten Hörer möglicherweise die Frage auf: Warum ist es eigentlich kein Straftatbestand, wenn Leute die Zeit vorsätzlich totschlagen?

Sprecher: Michael Quast, Friedrich-Karl Praetorius | Regie: Marlene Renner | Produktion:    HR | Ursendung: 1994.

Abgedruckt in der Textsammlung „Spielverderber“.


Feature

Westdeutscher Rundfunk Köln

Dann sind wir zusammengezogen

Eine mehrfach behinderte Frau und ihr nichtbehinderter Mann wollen eine Familie gründen; obwohl „Blindheit“ und „Spastik“ nicht vererbbar sind, stößt die junge Liebe mit ihrem Wunsch nach eigenen Kindern schnell an die Grenzen gesellschaftlicher Toleranz. Das Paar spricht offen und mutig über Erfolge und Rückschläge ihrer Lebensplanung.

Produktion: Westdeutscher Rundfunk Köln. Ursendung: 1997.


Deutschlandradio Kultur (ehem. Deutschlandradio Berlin).

 FleischMacherDenkerFresser

Von der Produktion des Fleisches: Der Weg von artgerechter Tierhaltung über Tiertransport bis zur Tiertötung ist lang. Im Mittelpunkt dieser Sendung steht ein Schlachter, der auf „Klasse statt Masse“ setzt. Aber es kommnen auch Bauern, Metzger, Marketingexperten und nicht zuletzt Kunden zu Wort.

Produktion: Deutschlandradio Berlin. Ursendung: 1995


Deutschlandradio Kultur (ehem. Deutschlandradio Berlin)

  Senf-Visionen

Ein arbeitsloser Betriebspädagoge nimmt sein Glück selbst in die Hand und wird Senfmüller. In der Nachwendezeit übernimmt er einen kleinen Traditionsbetrieb – 70 Kilometer vor Berlin. Er fragt sich: „Lässt sich ein zu DDR-Zeiten erfolgreiches Produkt auf den freien Markt positionieren?“ Verhandlungen mit Discountern sind sehr ernüchternd.

Produktion: Deutschlandradio Berlin. Ursendung: 1994


Coproduktion Deutschlandradio Kultur und RBB Berlin (ehem. DS Kultur und SFB)

    Wir wollten Sand im Getriebe sein  

Originalton-Porträt eines Bürgerrechtlers und Ex-Stasi-Auflösers.

Produktion: DS-Kultur/SFB. Regie: Gerda Zschiedrich. Ursendung: 1993. 


Deutschlandradio Kultur (ehem. DS Kultur)

   Ich bin in einem Meer von Geräuschen

Originalton-Porträt eines hörgeschädigten Cellisten.

Produktion. DS-Kultur. Regie: Sabine Ranzinger. Ursendung: 1992.